Der Meister '96

Christian mit seinem WTM Mercedes
Nachdem Christian Lexe im letzten Jahr durch gutes Fahren den 2. Platz erreicht hatte und dieses Jahr ein technisch ausgereiftes Auto mit guter Wartung zur Verfügung hatte, ist er zurecht Meister dieser Saison geworden. Sein Fahrstil hat sich auch verändert, denn letztes Jahr noch als „Rambo“ bezeichnet, sind Beschwerden dieser Art inzwischen selten geworden.

Statistik '96

In diesem Jahr waren bei den 15 Rennen (eines mehr als '95) durchschnittlich 5,46 Fahrer pro Rennen anwesend. Es wurde wegen dem Einsatz der rostempfindlichen Kugellager kein Regenrennen gefahren. Die schnellste gefahrene Qualifyingrunde war eine 10,7s von Andreas Lexe. Die längste Siegesserie hatte Andreas mit 7 Siegen. Die meisten Siege insgesamt (22 Stück) feierte auch dieses Jahr Andreas. Mit dem 1994er Punktesystem wäre Andreas mit 142 Punkten vor Christian (139) Meister geworden. Auch in diesem Jahr waren bei jedem Rennen Zuschauer vorhanden, um die Matadore der Rennstrecke zu unterstützen.

Qualifyingzeiten '96

Die Qualifyingzeiten 1996 blieben bis zur Einführung der Kugellager fast genau auf dem Niveau von 1995 (Rekord 11,5s). Je nach persönlicher Leistung, knapp drüber oder drunter. Patrick gelang ohne Kugellager eine 11,3s Rekordrunde! Direkt nach der Einführung der Kugellager haben sich die Zeiten nicht verbessert, aber beim 2. Rennwochenende mit Kugellagern gelang Andreas dann eine 11,2s Runde! Ein Wochenende später gar eine 10,7s Runde. Das ist immerhin eine Steigerung um 5,6%! Wobei mit dem neuen TA02 Chassis eine ganz andere Linie schnell ist als mit dem TA01 das ich vorher hatte. Die Quali-Zeiten hängen außerdem von der Asphalttemperatur ab. Beim letzten Rennen (kalt) war 11,4s das Maximum.

Die Rennen '96

Die Rennen (immer je 2 auf beiden Strecken) liefen in diesem Jahr abwechslungsreicher als 1995 ab, denn fast jeder hatte einmal Probleme, so daß sich die Siegchancen der verschiedenen Teilnehmer erhöhten. Daher konnten von 9 Autos immerhin 6 Autos Siege feiern. Das ist eines mehr als letztes Jahr. Es zeigte sich öfter, daß eine gute Startposition nicht unbedingt ein gutes Rennergebnis bedeutet. Bei manchen Rennen wurden sehr spannende, über viele Runden dauernde Zwei- und Mehrkämpfe um die Spitze geführt. Richtig absetzen konnte man sich nur, wenn die Verfolger durch Kämpfe viele Fehler machten. Weiter hinten führten Achim und Bernd spannende Duelle in der Kunststofflagerfraktion. Seit Daniel ausgestiegen ist, sind Diskussionen über angeblich absichtliche Abschüsse und unfaire Fahrweisen verschwunden und Diskussionen werden weit friedlicher geführt. Dadurch fehlt allerdings auch ein wenig Entertainment für die Zuschauer.

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WTM Mercedes in voller Fahrt.

© 1.3.1996 by Andreas Lexe